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Test: Bin ich Opfer von narzisstischem Missbrauch?

  • Eva
  • 17. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Dez. 2025

Selbsttest Opfer narzisstischer Missbrauch: Erkennst du dich in diesen Fragen wieder?

Hier findest du eine kompakte, klar strukturierte Fragenliste. Hake ab, welche Aussagen auf dich zutreffen.





Anpassung, Unsicherheit & Selbstzweifel

  1. Ich ändere meine Meinung, wenn ich merke, dass mein Partner wütend oder genervt wird.

  2. Ich frage mich oft, ob ich „zu sensibel“ bin.

  3. Ich weiß gar nicht mehr so genau, was ich eigentlich möchte. Ich funktioniere nur noch.

  4. Ich habe oft das Gefühl, dass ich „nicht genug“ bin, nicht ruhig genug, nicht lieb genug, nicht belastbar genug.

  5. Ich fühle mich in dieser Beziehung oft völlig hilflos.

  6. Ich fühle mich in dieser Beziehung oft in der Rolle eines Opfers gefangen.


Einschränkung von Autonomie, Zielen & Energie

  1. Es fällt mir schwer, mich auf meine eigenen Ziele und Träume zu konzentrieren.

  2. Sein Drama führt dazu, dass ich mich oft betäubt oder abgestumpft fühle.

  3. Ich fühle mich aufgrund dessen, was ich in dieser Beziehung erlebe, grundlegend anders als andere Menschen.

  4. Ich habe das Gefühl, dass mein Geist durch diese Beziehung gebrochen ist.


Angst, Stress & körperliche Belastungen

  1. Ich überlege tagelang, wie ich etwas „richtig“ anspreche, um keinen Streit zu riskieren.

  2. Ich schlafe schlecht, bin oft erschöpft oder angespannt, besonders wenn wir Streit hatten.

  3. Ich habe körperliche Symptome (zum Beispiel Magen, Herz, Hautprobleme), die ich früher nicht hatte.

  4. Ich spüre eine tiefe, unterdrückte Wut oder Feindseligkeit in mir.


Werte, Grenzen & Schuldgefühle

  1. Ich habe Dinge getan oder toleriert, die gegen meine Werte gingen um den Frieden zu wahren.

  2. Ich entschuldige mich oft, obwohl ich tief drinnen gar nicht weiß, was ich falsch gemacht habe.

  3. Ich rechtfertige mein Verhalten oft im Voraus, aus Angst vor Vorwürfen oder Missdeutungen.

  4. Wenn mein Partner sich zurückzieht oder schweigt, denke ich sofort: „Ich habe etwas falsch gemacht.“

  5. Ich übernehme Verantwortung für sein verletzendes, respektloses oder unverbindliches Verhalten (damit es irgendwie erklärbar bleibt).


Isolation, Scham & Außenwelt

  1. Ich habe Freundschaften verloren oder reduziert, weil mein Partner sie als „schädlich“ empfand.

  2. Ich zögere, über die Beziehung zu sprechen, aus Angst oder Scham, dass andere sie als ungesund sehen könnten.

  3. Ich glaube, niemand versteht meinen Partner so wie ich.


Hoffnung, Bindung & Abhängigkeit

  1. Ich halte an schönen Momenten fest wie an Rettungsinseln, obwohl sie selten sind.

  2. Ich rede mir oft ein: „Er meint es ja nicht so.“ oder „Er kann ja nichts dafür“.

  3. Ich glaube, wenn ich nur brav, geduldig oder verständnisvoll genug bin, wird er sich irgendwann ändern.

  4. Ich wünsche mir, dass mein Partner sich verändert ... und bleibe genau deswegen.

  5. Ich schäme mich dafür, dass ich in dieser Beziehung bin, und tue alles, damit niemand merkt, was bei uns wirklich passiert.

  6. Ich ertappe mich bei Gedanken wie: „So schlecht ist es ja auch wieder nicht, ich halte das aus“.


Kontrolle, Grenzüberschreitungen & Gewaltformen

  1. Mein Partner kontrolliert oder missbraucht meine finanziellen Mittel.

  2. Ich erlebe unerwünschtes oder egoistisches sexuelles Verhalten von meinem Partner.


Innere Not, Einsamkeit & Verlust von Vertrauen

  1. Ich habe das Gefühl, dass meine Probleme in dieser Beziehung so einzigartig und schwerwiegend sind, dass niemand sie wirklich verstehen kann.

  2. Situationen, in denen ich mich emotional verletzlich zeige, führen oft dazu, dass ich mich noch schlechter fühle.

  3. Ich habe Angst, zu gehen (obwohl ich innerlich oft daran denke).

  4. Ich habe Schwierigkeiten, meinem Partner zu vertrauen, obwohl wir eine enge Beziehung haben.

  5. Ich habe eine ständige Angst vor Verlassenheit oder Verrat durch meinen Partner.


Auswertung

Je mehr dieser Fragen du mit „Eher ja“ beantwortest, desto wahrscheinlicher befindest du dich in einer narzisstischen Beziehung. Das bedeutet nicht, dass du schuld bist oder „zu sensibel“. Es bedeutet, dass etwas in dir gerade Schutz und Orientierung braucht...und dass du Unterstützung verdient hast.





Hol dir Unterstützung! Du musst da nicht allein durch

Wenn du dich in vielen dieser Punkte wiederfindest, kann eine professionelle Begleitung dir helfen, innere Klarheit zu gewinnen, Grenzen zu stärken und den Weg heraus aus einer toxischen Beziehung zu finden.


Ich bin Psychologin und mein Beratungsschwerpunkt sind Angehörige von psychisch erkrankten Personen. Das sind Menschen (noch) ohne eigene psychische Diagnose. Aber Menschen mit einem Leidensdruck.


Ich begleite somit auch Frauen im Prozess der Trennung, Stabilisierung und psychischen Wiederaufbau nach narzisstischem Missbrauch. Sichere dir hier ein erstes Gespräch:

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