Suiziddrohung Partner wenn Trennung: Wie Du Dich schützt und Verantwortung abgibst
- Eva
- 27. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Bist Du Partnerin oder Geisel? Die Luft ist schwer, dein Herz rast, und die Erschöpfung sitzt dir im Nacken. Du willst gehen ... doch er zieht die ultimative Waffe: die Drohung mit Suizid.
Halt ein. Das ist keine Tragödie der Liebe. Das ist emotionale Erpressung. Dein Partner setzt auf dein Mitgefühl, deine "Co-Abhängigkeit", Dein Aufopferungsschema – und Du gerätst in die Falle.
Diese Drohung will Dich als Geisel halten. Sie fesselt Dich emotional, während er die Verantwortung für sich selber verweigert.
Harte Wahrheit: Du bist nicht seine Therapeutin. Du bist nicht seine Lebensversicherung. Und ja, du darfst gehen. Ohne dich schuldig zu fühlen.
Die perfide Logik der Erpressung durchschauen
Deine innere Stimme schreit: „Wenn ich gehe, bin ich schuld an seinem Tod.“ Versteh: Das ist nicht Dein Gewissen, es ist das Echo deiner erlernten Muster.
Deine Angst ist sein Anker
Aufopferungsschema: Du glaubst, nur wertvoll zu sein, wenn du rettest? Die Suiziddrohung ist die ultimative Rettungsmission; sie zwingt dich, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, statt für dein eigenes.
Illusion der Macht: Er gibt dir scheinbare Kontrolle über sein Überleben. Doch es ist leere Macht, die dich selbst zerstört.
Die Wahrheit: Ein Mensch, der sich weigert, professionelle Hilfe anzunehmen, und sein Leben als Waffe benutzt, spielt kein Liebesdrama. Er manipuliert.
Willst Du aus Angst bleiben und zwei Leben ruinieren oder hast du den Mut, die Verantwortung für dein eigenes Glück zurückzuerobern?
Grenze: Partner macht Suiziddrohung bei Trennung: Dein Handlungsleitfaden
Deine oberste Priorität: Abgabe der Verantwortung. Eine Suiziddrohung ist ein akuter Krisenfall und gehört in die Hände von Profis, nicht in deine.
Schritt 1: Absicherung : Raus aus der Schuld
Sprich mit Vertrauenspersonen oder Therapeut:innen über die Situation.
Erinnere dich: Du bist rechtlich und moralisch nicht verantwortlich für die Entscheidungen deines Partners.
Schritt 2: Der Notfallplan: die rote Linie
Rolle klar definieren: Du bist nicht die Retterin, sondern die Meldende.
Satz üben: „Ich nehme deine Verzweiflung ernst. Da du mit Suizid drohst, kann ich dir nicht helfen. Ich werde jetzt den psychiatrischen Notdienst (oder 112) rufen.“
Aktion: Notruf wählen, Verantwortung abgeben, eigene Sicherheit sichern.
Schritt 3: Saubere Trennung: konsequent gehen
Trennungsgespräch kurz und klar: „Ich beende diese Beziehung, um mich selbst zu schützen.“
Drohung? Sofort Schritt 2 ausführen.
Ausziehen, sobald Hilfe alarmiert ist. Du bist nicht verpflichtet zu bleiben.
Sei radikal: Deine Sicherheit, Gesundheit und Leben stehen an erster Stelle.
Dein Leben gehört dir
Schuldgefühle werden kommen. Dein Aufopferungsschema wird flüstern: „Du bist ein Monster.“
Konfrontiere es:
Du hast genug getan.
Du bist nicht verantwortlich für seine Heilung.
Du hast Hilfe geholt.
Der wahre Mut liegt nicht darin, zu bleiben, sondern darin, Angst und Schuld auszuhalten, um dich selbst zu retten. Bist du bereit, die Geiselkette zu sprengen und endlich frei zu sein?



Kommentare