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Warum du im Job immer mehr machst und damit deinen eigenen Burnout finanzierst

  • Eva
  • 2. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Dez. 2025

Willst Du wirklich „gebraucht“ werden oder „ausgenutzt“?

Fällt es dir schwer, im Job „nein“ zu sagen? Gibst du Aufgaben ab, nur um sie in deinem Kopf 5 Minuten später wieder einzusammeln?

du übernimmst oft mehr Verantwortung, als nötig und fühlst dich danach erschöpft und frustriert?

Hör auf, das als Engagement zu verharmlosen. Dieses Verhalten ist kein Zeichen von Stärke. Es ist die unbewusste Sucht nach externer Validierung, tief vergraben in deinen inneren Mustern. Du bist nicht faul, du bist konditioniert.





Warum wir im Job immer weiter überziehen

Menschen, die ständig über ihre Grenzen gehen, haben ein tiefes inneres Programm am Laufen: den „Fürsorgeterroristen“.

Dieser Anteil flüstert dir ein: "Du bist nur wertvoll, wenn du leistest. Deine Liebe und Sicherheit sind direkt proportional zu deiner Arbeitslast."

Psychologisch ist das der Preis für Anerkennung, den wir seit der Kindheit bezahlen: die Angst vor Ablehnung, die Notwendigkeit, über Leistung sichtbar zu sein. Du hältst dich für einen unverzichtbaren Motor, aber in den Augen anderer bist du oft nur die günstigste Überstunden-Maschine.


Dein Körper kündigt und du ignorierst es

Du spielst das Spiel mit, aber dein Körper hält sich nicht an die Regeln. Die Quittung für den „Mehr-Machen“-Modus zahlst du sofort:

Schlafprobleme: Dein Kopf fährt nicht herunter.

Gereiztheit: Du bist auf Dauer-Rot.

Dauerstress: Du bist süchtig nach dem Druck-Kick.

Das Gefühl, nie genug zu leisten: Selbst, wenn du die Welt rettest, fühlst du Dich wie ein Betrüger.


Langfristig? Erschöpfung, Burnout, und die bittere Erkenntnis, dass du dein wichtigstes Kapital deine Gesundheit  für einen Job geopfert hast, der dich morgen ersetzen würde.


Die perfide Logik des Teufelskreises

Je mehr du gibst, desto höher sind die stillschweigenden Erwartungen. Deine Belastung steigt exponentiell, während die Anerkennung, die du so dringend suchst, nur kurzfristig und oberflächlich bleibt.

Du rennst dem Gefühl hinterher, unverzichtbar zu sein, und endest als unsichtbar – weil dein Standard so hoch ist, dass ihn niemand mehr loben muss.

Harte Wahrheit: Dein Über-Engagement ist keine Tugend. Es ist eine Überkompensation aus Angst. Und diese Angst lässt dich glauben, du müsstest deine Grenzen verkaufen, um im Spiel zu bleiben.

Der Ausstieg: Willst du gemocht werden oder respektiert?

Es ist Zeit, den inneren Fürsorgeterroristen in Rente zu schicken. Der erste Schritt ist die brutale Ehrlichkeit: Erkenne, dass du dich ausbeutest.


Praktische Schritte zur Sabotage des Musters:

Bewusstseinsschock: Führe Buch. Wann übernimmst du zu viel? Notiere das exakte Gefühl davor (Angst? Pflichtgefühl? Hoffnung auf Lob?).


Grenzen üben: Starte mit Mini-„Nein“s. „Ich schaue es mir an und melde mich in einer Stunde.“ Das schafft Raum, bevor du automatisch Ja sagst.


Eigene Bedürfnisse als Priorität: Deine Pause ist kein Luxus, sondern fundamentale Leistungsvoraussetzung. Blockiere Pausen und Feierabend aggressiv in Deinem Kalender.


Unterstützung suchen: Diese Muster sind tief. Coaching oder Therapie ist kein Zeichen von Schwäche, sondern die Entscheidung, dein inneres Drehbuch neu zu schreiben.





Fazit

Du kannst aus dem ständigen „Mehr-Machen“-Modus aussteigen. Deine Arbeit wird nicht leiden, aber deine Lebensqualität wird es.

Höre auf, dich von alten Ängsten fremdbestimmen zu lassen. Der wahre Mut besteht nicht darin, alles zu tun, sondern bewusst zu entscheiden, was du NICHT mehr tust.


Bist du bereit, deine Ängste loszulassen, um endlich deine Grenzen zu ehren?

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