Augen zu bei Toxic Leadership? Die Kosten
- Eva
- 3. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Manchmal sind es die erfolgreichsten Abteilungsleiter, die das Unternehmen am teuersten zu stehen kommen. Nach außen glänzen die Zahlen, doch intern herrscht ein Klima der Angst. Toxic Leadership ist nicht einfach ein „zwischenmenschliches Problem“ oder ein anspruchsvoller Boss. Es ist ein massives wirtschaftliches (und psychologisches) Risiko.
Wenn Leistungsträger plötzlich kündigen, der Krankenstand in einer Abteilung explodiert und die „Psychologische Sicherheit“ gegen Null sinkt, steht HR vor einem Dilemma. Man will nicht eskalieren, aber Wegsehen ist längst keine Option mehr.
Woran Sie destruktive Führung erkennen
Destruktive Führungskräfte sind oft rhetorisch brillant und meisterhaft darin, nach oben zu buckeln und nach unten zu treten. Achten Sie auf diese Warnsignale:
Subtile Entwertung: Kritik wird nicht sachlich, sondern persönlich und oft vor versammelter Mannschaft geäußert.
Divide et Impera (Teile und herrsche): Das Team wird gespalten, Informationen werden selektiv vergeben, um Abhängigkeiten zu schaffen.
Gaslighting im Büro: Mitarbeitende zweifeln an ihrer eigenen Wahrnehmung, weil Zusagen plötzlich nicht mehr gelten oder Fakten verdreht werden.
Die „Kündigungswelle“: Wenn die besten Köpfe gehen, liegt es selten am Gehalt ... meistens verlassen sie ihren Chef.
Ein toxischer Chef ist wie ein Leck im Tank. Sie können oben so viel Recruiting-Budget nachschütten, wie Sie wollen. Ihr Humankapital läuft unten schneller aus, als Sie nachbesetzen können.
Warum Standard-Coaching hier kläglich scheitert
Viele Unternehmen versuchen es mit einem netten „Kommunikations-Workshop“. Das Problem? Toxische Dynamiken, die auf narzisstischen oder manipulativen Mustern basieren, lachen über Feedback-Regeln.
Mediatoren oder klassische Coaches stoßen hier an ihre Grenzen, weil sie die tiefenpsychologische Dynamik nicht adressieren. Als Arbeitspsychologin gehe ich einen Schritt weiter: Ich analysiere nicht nur das Verhalten, sondern die Struktur dahinter.
Die Kosten des Zögerns bei toxic leadership
HR-Verantwortliche stecken oft in der Loyalitätsfalle. Doch während Sie auf den „richtigen Moment“ für ein Gespräch warten, passieren drei Dinge:
Know-how-Exodus: Ihre loyalsten und fähigsten Mitarbeiter gehen zuerst. Zurück bleibt ein verunsichertes Rumpfteam.
Reputationsschaden: Auf Portalen wie Kununu wird Ihr Unternehmen als „toxisch“ markiert. Das Employer Branding ist für Jahre ruiniert.
Rechtliche Risiken: Mobbing und psychische Belastung sind keine Kavaliersdelikte mehr. Die Haftungsrisiken für die Geschäftsführung steigen.
Intervention statt Pflaster: Mein Ansatz für Ihr Unternehmen
Ich biete Ihnen keine Standardlösung von der Stange, sondern eine tiefe psychologische Intervention:
Psychologische Interaktionsanalyse: Wir messen das Klima objektiv, statt uns auf Flurfunk zu verlassen.
Konfrontatives Coaching: Klare Spiegelung destruktiver Muster ohne Samthandschuhe, aber mit professioneller Distanz.
Restrukturierung & Schutz: Wir bauen Schutzwälle für das Team auf und entwickeln Exit-Strategien oder Wandlungsprozesse, die das Unternehmen stabilisieren.
Handeln, bevor das System kollabiert
Toxic Leadership ist eine "Diagnose", kein Schicksal. Als Arbeitspsychologin biete ich Ihnen die diskrete Expertise, die nötig ist, um den „Elefanten im Raum“ endlich anzusprechen: fundiert, klar und konsequent.
Ist Ihr Team bereit für eine gesunde Führungskultur?