Teures Placebo: Coaching ist bei narzisstischen Chefs meist pure Geldverschwendung
- Eva
- vor 6 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
„Schicken wir ihn doch mal ins Coaching“ für viele HR-Abteilungen ist das der letzte Rettungsanker, wenn eine Führungskraft die Abteilung tyrannisiert.
Die Hoffnung: Ein paar Sitzungen Reflexion, und der „schwierige Charakter“ wird zum Teamplayer.
Nur: Bei narzisstischen Führungskräften bewirkt Standard-Coaching oft das Gegenteil. Sie lernen lediglich, ihre Manipulationstechniken zu verfeinern. Als Arbeitspsychologin sage ich Ihnen: Hören Sie auf, Pflaster auf Trümmerbrüche zu kleben.
Gründe, warum Ihr Coaching-Budget bei narzisstischen Chefs verpufft
Die „Waffenkammer“ wird aufgefüllt
Ein Mensch mit narzisstischen Zügen nutzt Coaching nicht zur Selbstreflexion, sondern zur Selbstoptimierung der Fassade. Er lernt die richtigen Schlagworte („Empathie“, „aktives Zuhören“), um HR ruhigzustellen, während er intern die Daumenschrauben noch subtiler anzieht. Das Ergebnis? Gaslighting auf Experten-Niveau.
Die totale Absenz von Krankheitseinsicht
Coaching basiert auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und Selbsterkenntnis. Ein Narzisst hat jedoch ein tief verwurzeltes System der Schuldumkehr. Wenn das Team unzufrieden ist, liegt es in seiner Welt an der „Unfähigkeit der Mitarbeiter“. Ein Coach, der hier nicht konfrontativ und klinisch geschult arbeitet, wird schlichtweg instrumentalisiert.
Der „Halo-Effekt“ blendet den Coach
Narzissten sind oft Charismatiker. Sie wickeln Coaches im Einzelgespräch mühelos um den Finger. Ohne den Blick auf die tatsächliche Teamdynamik, sieht der Coach nur eine motivierte, missverstandene Führungskraft. Währenddessen kündigen Ihre High-Performer.
Und nun?
Wenn Sie merken, dass die Fluktuation steigt und die Stimmung kippt, hilft kein „Kommunikations-Seminar“. Sie brauchen eine systemische Intervention:
Hören Sie auf zu therapieren, fangen Sie an zu dokumentieren: Narzisstische Dynamiken brauchen klare Kanten. HR muss Ziele und Verhaltensnormen definieren, deren Nichteinhaltung Konsequenzen hat.
Schutz der „Gesunden“: Ihre Aufgabe ist es nicht, den Narzissten zu „heilen“, sondern die 10 Leistungsträger darunter vor dem Burnout zu bewahren.
Meine Expertise: Intervention statt Illustration
Als Arbeitspsychologin biete ich Ihnen die notwendige Außensicht mit klinischem Tiefengang. Ich erkenne, ob eine Führungskraft coachingfähig ist oder ob Sie gerade ein System stützen, das Ihr Unternehmen von innen auffrisst.
Wir analysieren diskret:
Struktur-Check: Ist das Problem die Person oder das System?
Konfrontation: Ich spiegle Verhaltensweisen dort, wo herkömmliche Coaches aus Höflichkeit schweigen.
Exit-Strategie oder Sanierung: Manchmal ist die Trennung die einzige wirtschaftlich sinnvolle Lösung.