Die Lüge vom „Gönn dir“: Warum echte Selbstfürsorge tiefer geht als Wellness
- Eva
- 22. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Vom Schlachtruf zum Trostpreis: Was Frauen wirklich brauchen
„Gönn dir.“
Zwei harmlose Worte. Ein Satz, der zu einem Schlachtruf für eine ganze Generation von Frauen geworden ist, die funktionieren muss. Es ist unser digitaler Trostpreis für die innere Erschöpfung.
Also „gönnen“ wir uns: Das Schaumbad. Den teuren Latte. Den Stopp-Knopf am Wecker. Wir behandeln uns mit Yoga, Duftkerze und dem Stück Kuchen. Und wir nennen es stolz Selbstfürsorge.
Doch kaum beginnt die Woche, sind wir wieder im Takt der anderen. Das Muster wiederholt sich unaufhaltsam.
Die Ursache der Überforderung ignorieren
Wieso? Weil wir die Symptome mit Lifestyle bekämpfen, während die eigentliche Ursache der Überforderung im Inneren weiterwuchert.
Die bittere Wahrheit ist: Viele Frauen behandeln die Folgen ihrer Erschöpfung, aber sie ignorieren die eigentliche Ursache ihrer Überlastung.
Du versuchst, mit einem Spa Wochenende zu heilen, was in deiner Seele längst nach radikaler Klarheit, nach gesunden Grenzen und nach einem inneren Schnitt schreit.
Ganz ehrlich: Kein Luxus Treatment der Welt ersetzt eine ehrliche Innenschau.
Psychologisches Coaching ist keine Mode, sondern Notwendigkeit
Deshalb ist ein psychologisches Coaching kein Luxus. Es ist Psychohygiene.
Es ist wie Zähneputzen, nur für die Seele, die ihre Muster, ihre tief verwurzelten Glaubenssätze und ihre Ängste nicht mehr alleine sortiert bekommt.
Es hilft, Muster zu verstehen, Grenzen zu spüren und sich selbst wieder wahrzunehmen. Es geht nicht darum, perfekt zu werden. Es geht darum, wieder echt zu sein.
Innere Ruhe statt Selbstfürsorge To-do Liste
Ich arbeite mit Frauen, die stark sind und müde davon. Die viel wissen, aber wenig fühlen. Die sich nach innerer Ruhe sehnen, nicht nach weiteren To dos auf der Selbstfürsorge Liste.
Wenn du dich wiederfinden willst, anstatt dich nur zu regenerieren...
Dann gönn dir nicht Wellness, sondern Wahrheit, also echte Selbstfürsorge.
„Gönn dir“ darf heißen: Ich höre auf, mich zu trösten und beginne, mich radikal zu verstehen.



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