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Test: Warum lande ich immer bei Narzissten?

  • Eva
  • 7. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Dieser Test ist keine Fehleranalyse deiner Persönlichkeit. Er ist eine Bestandsaufnahme deiner Überlebensstrategien. Diese Verhaltensweisen waren früher vielleicht deine Rettung, aber heute sind sie die Einfallstore für Menschen, die deine Grenzen nicht respektieren.


Gehe die folgenden Punkte ehrlich durch. Wo erkennst du dich wieder?


Vermeidung durch Handeln

Hier nutzt du Aktivität als Schutzschild, um den Schmerz nicht spüren zu müssen.


[ ] Sobald es emotional schwierig wird, fange ich an zu organisieren, zu putzen, zu planen oder Dinge zu regeln.

[ ] Ich gehe sofort in die Aktion, nur um das Gefühl der Ohnmacht oder Trauer zu überspringen.

[ ] „Nichts zu tun“ löst in mir Unruhe oder ein schlechtes Gewissen aus.

[ ] Ich funktioniere perfekt, auch wenn ich innerlich eigentlich erschöpft oder am Ende bin.


Unterwerfung

Hier passt du dich so stark an, dass du für dein Gegenüber unsichtbar wirst.


[ ] Ich bin ein Profi darin, die Bedürfnisse anderer zu erraten, kenne meine eigenen aber oft gar nicht.

[ ] Ich finde es extrem schwierig, offen zu sagen, was ich wirklich will oder brauche.

[ ] Ich habe Angst vor Ablehnung, sobald ich eine eigene, unbequeme Meinung äußere.

[ ] Ich ignoriere die Warnsignale meines Körpers (Magen, Schlaf, Verspannung), weil ich denke, ich müsse „da jetzt durch“.


Harmoniestreben

Hier opferst du deine Wahrheit, um Konflikte um jeden Preis zu verhindern.


[ ] Ich glätte Wogen und beschwichtige, selbst wenn eine klare Grenze oder Wut nötig wäre.

[ ] Das Wohlbefinden der anderen ist mir wichtiger als meine eigene psychische Gesundheit.

[ ] Ich habe meine Wut so tief vergraben, dass ich stattdessen oft nur noch Müdigkeit spüre.

[ ] Ich entschuldige das Verhalten anderer („Ermeint es nicht so“), anstatt es anzusprechen.


Flucht nach außen

Hier flüchtest du aus dem Moment, um emotionaler Tiefe zu entkommen.


[ ] Ich halte mich ständig beschäftigt, um nicht über meine Beziehung oder meine Gefühle nachdenken zu müssen.

[ ] Ich verliere mich in Arbeit, Projekten oder Social Media, sobald es in mir unruhig wird.

[ ] Stille oder Alleinsein empfinde ich als bedrohlich oder unangenehm.

[ ] Ich rede über meine Probleme sehr sachlich, als würden sie jemand anderen betreffen.


innerer Kritiker

Hier bist du dein eigener strengster Kritiker.

[ ] Ich erlaube mir selbst kein Mitgefühl; Fehler werfe ich mir tagelang vor.

[ ] Mein innerer Dialog besteht aus Sätzen wie: „Stell dich nicht so an“ oder „Das ist doch nicht so schlimm“.

[ ] Ich merke erst, dass es mir schlecht geht, wenn mein System völlig zusammenbricht.

[ ] Ich halte es für „normal“, über meine Belastungsgrenzen hinauszugehen.


Das ist hier keine Wissenschaft. Ich möchte dir nur aufzeigen, dass du in dir tiefe Muster vergraben hast. Hier kannst du ansetzen, dann brauchst du keine "red flags" studieren...

Ich bin Psychologin und setze mich mit Mustern von Betroffenen auseinander.




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