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PMDS in der Lebensmitte: Wie Psychotherapie dir helfen kann

  • Eva
  • 27. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. Sept. 2025

Wenn dein Zyklus dein Leben bestimmt


Vielleicht kennst du das: In der zweiten Zyklushälfte verändert sich plötzlich alles. Du bist gereizt, traurig oder ängstlich, fühlst dich überfordert oder gar wie eine andere Person. Kaum setzt die Periode ein, ist der Spuk vorbei, bis es im nächsten Monat wieder losgeht. Dieses Muster kann auf PMDS (prämenstruelle dysphorische Störung) hinweisen, eine medizinisch anerkannte, diagnostizierbare Störung, die deutlich schwerer ist als normales PMS.


Warum gerade jetzt, mitten im Leben?

  • Hast du lange mit der Pille oder hormonell verhütet, hast du deine natürlichen Schwankungen kaum gespürt. Erst nach dem Absetzen zeigen sie sich deutlich.

  • Nach Schwangerschaft und Stillzeit pendeln sich die Hormone neu ein – und können Stimmung und Energie stärker beeinflussen.

  • Ab Mitte 30 beginnen sich zusätzlich die ersten perimenopausalen Veränderungen bemerkbar zu machen.


Gerade in dieser Lebensphase jonglierst du ohnehin schon mit vielen Bällen: kleine Kinder, vielleicht der Wiedereinstieg in den Job, Haushalt, Partnerschaft: überall musst du „funktionieren“. Wenn sich dann noch die massiven Stimmungsschwankungen einer PMDS dazugesellen, läuft das Fass schnell über.


Wie Psychotherapie dich unterstützen kann

In einer Therapie kannst du lernen, besser mit den Gefühlen und Gedanken umzugehen, die dich in dieser Zeit überwältigen:

  • deinen Zyklus bewusst zu beobachten und zu berücksichtigen

  • Strategien zu entwickeln, um Belastungsspitzen abzufangen

  • deine Emotionen wahrzunehmen und zu regulieren

  • Grübelgedanken und Selbstabwertung zu stoppen

  • dein Selbstwertgefühl zu stärken

  • mit Partner, Familie oder Arbeitgeber klar über deine Bedürfnisse zu sprechen


Fazit

PMDS ist mehr als „ein bisschen PMS“. Wenn du merkst, dass dich deine Hormonschwankungen in der Lebensmitte aus dem Gleichgewicht bringen, ist das kein persönliches Versagen. Es bedeutet nur: Dein Körper fordert dich heraus, gerade in einer Zeit, in der du ohnehin schon viel leistest. Psychotherapie kann dir helfen, Stabilität zurückzugewinnen und dein Leben mit mehr Klarheit und Freude zu gestalten.


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