Welche Coaching-Ausbildung ist die richtige? ...vielleicht gar keine
- Eva
- 25. Okt. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Du suchst keine Methode. Du suchst dich.
Mal ehrlich: Wie viele Frauen starten eine Coaching-Ausbildung, weil sie „anderen helfen“ wollen...und meinen in Wahrheit sich selbst? Du liest von Transformation, Sinn, Selbstwirksamkeit. Und irgendwo zwischen Zertifikat, Wochenendseminar und Supervision hoffst du, dass endlich Ruhe in dir einkehrt.
Nur tut sie das nicht. Weil du keine neue Methode brauchst. Du brauchst dich: ungeschönt, roh, echt.
Wenn Selbstfindung zur Weiterbildungsstrategie wird
Das System ist clever. Es verkauft dir Entwicklung in Modulen. Erst das Basisseminar, dann das Aufbaumodul, dann die Masterclass. Du lernst Tools, Fragen, Interventionen. Und innerlich flüstert etwas: Vielleicht bin ich danach genug.
Doch du weißt: Das ist dieselbe Stimme, die dich schon in andere Programme, Beziehungen oder Rollen getrieben hat. Immer mit dem Versprechen: Wenn ich das noch mache, dann wird’s besser.
Annehmen statt ausweichen
Vielleicht geht’s gar nicht darum, noch mehr zu verstehen, sondern endlich dazubleiben bei dem, was jetzt ist. Das Unfertige. Das Zweifelnde. Das Suchende.
Bevor du also 8.000 Euro investierst, frag dich: „Will ich gerade lernen – oder vermeiden?“ „Will ich handeln – oder mich verstecken?“
Die eigentliche Weiterbildung
Die ehrlichste Ausbildung ist die, die du mitten im Leben machst: Wenn du lernst, nein zu sagen, obwohl du Angst hast. Wenn du beginnst, dich zu zeigen, obwohl du dich schämst. Wenn du merkst, dass deine Sehnsucht nach Tiefe kein Defekt ist, sondern dein Kompass.
Fazit
Vielleicht brauchst du keine Coaching-Ausbildung. Vielleicht brauchst du einfach einen Raum, in dem du nichts leisten, nichts beweisen und nichts modulweise lernen musst. Einen Raum, in dem du dich wieder spürst.
Du kannst dich nicht Entscheiden? Hier ein Entscheidungscoaching.



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