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Ich bin Mutter. Ich funktioniere. Ich fühle mich leer?

  • Eva
  • 11. Juni
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Juni

Du stehst morgens auf, machst Frühstück, bringst die Kinder zur Schule, gehst arbeiten, kochst abends, räumst auf, fällst ins Bett. Und irgendwann abends fragst du dich kurz: wann habe ich zuletzt etwas wirklich genossen?

Nicht funktioniert. Nicht erledigt. Nicht organisiert.

Du weißt die Antwort nicht mehr?


Kein Burnout, keine Depression ...aber auch keine Freude mehr

Du schläfst. Du isst. Du lachst... manchmal. Du liebst deine Kinder. Du bist nicht krank.

Aber da ist dieses leise Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Dass du dich selbst irgendwo verloren hast. Dass das Leben das du lebst irgendwie nicht ganz deins ist.

Das ist kein Burnout im klassischen Sinne. Kein totaler Zusammenbruch, keine Krankschreibung, kein Aufhören.

Und es ist auch keine Depression. Du funktionierst ja. Gut sogar.

Es ist etwas anderes. Leiser. Schwerer zu benennen.

Es ist Selbstverlust.


Wie Selbstverlust entsteht ohne dass man es merkt

Selbstverlust passiert nicht von heute auf morgen. Er schleicht sich ein.


Zuerst gibst du ein Hobby auf weil keine Zeit ist.

Dann hörst du auf Freundinnen zu treffen weil es zu aufwendig ist.

Dann isst du was die Kinder essen, statt was du magst.

Dann antwortest du auf die Frage was du willst mit: egal, entscheide du.


Jeder einzelne Schritt wirkt klein. Vernünftig sogar. Aber zusammen ergibt sich ein Bild.

Du hast dich so lange um alle anderen gekümmert, dass du vergessen hast was dir selbst wichtig ist.

Was dir Freude macht. Was dich ausmacht jenseits von Mutter, Partnerin, Kollegin.

Und das Erschreckende: du hast es kaum gemerkt. Weil du ja noch funktioniert hast. Weil von außen alles in Ordnung war.


Woran du erkennst, dass du dich selbst verloren hast

Jemand fragt dich was du gerne machst. Du zögerst.

Du siehst alte Fotos von dir und erkennst etwas das jetzt fehlt.

Du weißt genau, was alle anderen brauchen aber nicht was du selbst brauchst.

Du hast keine Hobbys mehr.

Oder du kannst dich nicht mehr erinnern wann du zuletzt etwas nur für dich getan hast.

Du merkst, dass du Dinge tust weil sie erwartet werden, nicht weil du sie willst.

Du bist erschöpft aber weißt nicht genau wovon.

Du hast doch nicht so viel mehr gemacht als sonst.

Wenn du beim Lesen nickst, erkennst du Muster das viele Frauen kennen und das selten beim Namen genannt wird.


Was du tun kannst um dich wiederzufinden

Der erste Schritt ist nicht eine große Veränderung. Es ist eine kleine Frage.

Was habe ich zuletzt wirklich genossen? Nicht erledigt. Nicht geleistet. Genossen.


Vielleicht fällt dir nichts ein. Das ist okay. Es ist ein Hinweis.


Dann eine zweite Frage: Was hat mir früher Freude gemacht, bevor das Leben so voll wurde?


Selbstverlust entsteht leise. Und er löst sich auch leise. Durch kleine Momente in denen du wieder bei dir bist. Ein Spaziergang alleine. Ein Buch das du liest, weil du es lesen willst. Ein Abend der dir gehört.

Das reicht am Anfang. Nicht mehr.


Wann professionelle Begleitung sinnvoll ist

Wenn das Gefühl der Freudlosigkeit sehr lange anhält.

Wenn du merkst, dass da mehr dahintersteckt als Erschöpfung.

Wenn dich dieser Artikel sehr getroffen hat und du nicht weißt wo du anfangen sollst.

... dann ist professionelle Begleitung ein guter nächster Schritt. Das ist Fürsorge für dich selbst.


Die Muster hinter dem Selbstverlust

Was ich in meiner Arbeit mit Frauen immer wieder sehe: Selbstverlust hat Muster. Erkennbare, verstehbare Muster die sich über Jahre eingeschliffen haben.

Die Frau die immer für gute Stimmung sorgt. Die nie Nein sagt. Die sich kleiner macht als sie ist. Die ihre eigenen Bedürfnisse so lange hintenanstellt bis sie sie nicht mehr hört.

Diese Muster haben einen Grund. Sie haben dir geholfen. Sie haben dich geschützt.

Und sie stehen manchmal zwischen dir und dem Leben das du eigentlich führen willst.

Genau darum geht es bei meinem Kartenset. Ein Tool das dir hilft diese Muster zu erkennen, zu verstehen und eine neue Beziehung zu dir selbst aufzubauen.


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Wenn die Last des Funktionierens den Mut weckt, hinzuschauen: Kartenset
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Ich bin Psychologin und arbeite mit Frauen an ihren tiefliegenden Mustern. Die Muster die oft zwischen der Frau und ihrem erfüllten Leben stehen.



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